Knusprige Kruste, zartes Fleisch, selbst gemachte Kartoffelknödel, aromatischer Rotkohl und eine kräftige Soße – dieser klassische Schweinebraten gehört für viele einfach zu einem gemütlichen Sonntagsessen. ❤️ Das Schöne an diesem Gericht: Es braucht etwas Zeit, aber die Zubereitung ist unkompliziert und das Ergebnis lohnt sich. Während der Braten langsam im Ofen schmort, können Rotkohl und Knödel vorbereitet werden. 🥩 Zutaten für den Schweinebraten 1,5 kg Schweinebraten, idealerweise mit Schwarte 2 Zwiebeln 2 Karotten 1 Stück Sellerie 2 Knoblauchzehen 1 EL Tomatenmark 500 ml Gemüse- oder Fleischbrühe 250 ml dunkles Bier, optional 1 TL Kümmel 1 TL Majoran Salz Pfeffer 1 EL Öl 🥔 Zutaten für die Kartoffelknödel 1 kg mehligkochende Kartoffeln 1 Ei 120–150 g Kartoffelstärke Salz eine Prise Muskat 🥬 Zutaten für den Rotkohl 1 kleiner Kopf Rotkohl 1 Zwiebel 1 Apfel 2 EL Butter oder Öl 2 EL Apfelessig 150 ml Apfelsaft oder Wasser 1 EL Zucker 2 Lorbeerblätter 3–4 Nelken Salz und Pfeffer 👨‍🍳 Zubereitung des Schweinebratens 1. Fleisch vorbereiten Die Schwarte des Schweinebratens rautenförmig einschneiden, dabei möglichst nicht tief in das Fleisch schneiden. Den Braten rundherum kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Anschließend mit Kümmel und Majoran einreiben. 2. Gemüse anbraten Zwiebeln, Karotten und Sellerie grob schneiden. Öl in einem großen Bräter erhitzen und das Gemüse darin einige Minuten anrösten. Knoblauch und Tomatenmark dazugeben und kurz mitrösten. 3. Braten schmoren Den Schweinebraten mit der Schwarte nach oben auf das Gemüse legen. Brühe und nach Wunsch dunkles Bier angießen. Die Schwarte sollte dabei möglichst nicht vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein. Im vorgeheizten Backofen bei etwa 180 °C Ober-/Unterhitze zunächst langsam garen. Je nach Größe dauert der Braten ungefähr 1½ bis 2 Stunden. Für eine besonders knusprige Kruste kann die Temperatur gegen Ende erhöht werden. Dabei die Schwarte gut beobachten, damit sie nicht verbrennt. 4. Soße zubereiten Wenn das Fleisch gar und schön knusprig ist, den Braten aus dem Bräter nehmen und kurz ruhen lassen. Die Flüssigkeit zusammen mit dem Gemüse durch ein Sieb gießen. Die Soße nach Geschmack abschmecken und bei Bedarf etwas einkochen lassen. So bekommt sie einen kräftigen, herzhaften Geschmack. 🥔 Kartoffelknödel Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Anschließend gut ausdampfen lassen und noch warm durch eine Kartoffelpresse drücken. Kartoffelmasse mit Ei, Kartoffelstärke, Salz und etwas Muskat zu einem formbaren Teig vermischen. Mit feuchten Händen gleich große Knödel formen. Einen großen Topf mit Salzwasser erhitzen. Die Knödel hineingeben und bei niedriger Hitze etwa 15–20 Minuten ziehen lassen. Das Wasser sollte dabei nicht stark sprudelnd kochen. Sobald die Knödel an die Oberfläche steigen und durchgegart sind, vorsichtig herausnehmen. 🥬 Klassischer Rotkohl Rotkohl fein schneiden und die Zwiebel würfeln. Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Butter oder Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel kurz glasig braten. Rotkohl und Apfel hinzufügen und kurz mitbraten. Apfelessig, Apfelsaft, Zucker, Lorbeerblätter und Nelken dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Rotkohl zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 45–60 Minuten schmoren lassen. Zwischendurch umrühren und bei Bedarf etwas Flüssigkeit hinzufügen. 🍽️ Servieren Den Schweinebraten in Scheiben schneiden und zusammen mit den Kartoffelknödeln und dem warmen Rotkohl auf Tellern anrichten. Zum Schluss reichlich von der kräftigen Bratensoße darübergeben. Tipp: Besonders lecker wird die Soße, wenn das geröstete Gemüse aus dem Bräter mitverwendet wird. Der Rotkohl schmeckt außerdem noch besser, wenn er etwas Zeit zum Durchziehen bekommt. ❤️ Ein echtes Sonntagsessen wie bei Oma! Was gehört für euch unbedingt dazu – Schweinebraten, Knödel, Rotkohl oder eine besonders kräftige Soße?

🍖 Schweinebraten mit Kartoffelknödeln und Rotkohl

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2 Kartoffeln, 5 Minuten und alle wollen die ersten Puffer

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